Pilates für Senioren
Pilates ab 60 – persönlich und individuell
Mehr Beweglichkeit, Kraft und Sicherheit im Alltag!
Mit zunehmendem Alter verändert sich der Körper. Die Muskelmasse nimmt ab 50 Jahren deutlich ab, die Kraft lässt nach, die Flexibilität wird geringer und alltägliche Bewegungen fallen schwerer. Genau hier setzt Pilates an. Durch angepasste Übungen wird vor allem die Tiefenmuskulatur gezielt trainiert. Das unterstützt nicht nur die Haltung, sondern auch das sichere Aufstehen, Gehen, Stehen und längere Sitzen.
Es ist nie zu spät, anzufangen!
NEUER KLEINGRUPPEN-KURS
Pilates ab 65 in Oberhausen Sterkrade – an August 2026
-> Pilates in Oberhausen

Stuhlpilates: Pilates im Sitzen als sanfter Einstieg.
Der ideale Einstieg bei Unsicherheit, geringer Mobilität oder als Start.
Nicht jeder möchte sofort auf der Matte trainieren. Deshalb biete ich auch Pilates im Sitzen an. Diese Form ist besonders geeignet für Senioren, die einen sanften Einstieg suchen oder sich auf dem Boden unsicher fühlen.
Auch im Sitzen kommen kleine Hilfsmittel wie Bälle oder leichte Gewichte zum Einsatz. So entsteht ein abwechslungsreiches Pilates Training, das sicher, effektiv und motivierend ist.

Mehr Sicherheit, bessere Ergebnisse, mehr Regelmäßigkeit.
Das Training ist eine Investition in Ihre Selbstständigkeit und Ihr tägliches Wohlbefinden. Mit einem individuell angeleiteten Training können Sie Kraft, Stabilität, Mobilität, Flexibilität, Koordination und Ihre Körperhaltung verbessern – sicher, achtsam und Schritt für Schritt.
Gleichzeitig darf Training auch leicht sein und Spaß machen. Ich bin überzeugt: Wer sich wohlfühlt, bleibt eher dran.
Vor Ort in Hünxe, Dinslaken, Voerde, Schermbeck und Oberhausen – oder live online überall.
Wenn Sie sich mehr Beweglichkeit, mehr Sicherheit und mehr Freude an Bewegung wünschen, ist jetzt der richtige Zeitpunkt für den ersten Schritt.

Training bei Ihnen zu Hause
Mehr Stabilität, mehr Gleichgewicht, weniger Sturzrisiko:
sicherer im Alltag bewegen.
Stürze gehören zu den größten Risiken im höheren Alter. Häufig spielen dabei mehrere Faktoren eine Rolle: nachlassende Muskulatur, eingeschränkte Mobilität, weniger Gleichgewicht, Unsicherheit beim Richtungswechsel und ein veränderter Bewegungsablauf. Genau deshalb ist ein Training wichtig, das nicht nur einzelne Muskeln, sondern den gesamten Körper einbezieht. Die von Joseph Pilates entwickelte Methode verbindet bewusste Atmung, präzise Bewegungsausführung, Körperwahrnehmung und gezielte Stärkung der Tiefenmuskulatur. Systematische Reviews und Meta-Analysen zeigen, dass Pilates bei älteren Erwachsenen die Balance, Kraft, Flexibilität und körperliche Funktion verbessert. In mehreren Übersichtsarbeiten wurden positive Effekte auf sturzrelevante Faktoren beschrieben.* (Quellen siehe Seitenende)
Was kann Pilates für Senioren leisten?
Pilates für Senioren stärkt die Körpermitte, verbessert die Koordination und fördert die Körperwahrnehmung. Wer den eigenen Körper wieder besser kontrollieren kann, bewegt sich sicherer – beim Gehen, Aufstehen, Drehen oder Bücken. Auch Gelenke und Bandscheiben können von angemessener Bewegung profitieren. Der Körper braucht kontrollierte Belastung, nicht dauerhafte Schonung. Daher werden die Übungen so aufgebaut, dass sie fordern, aber nicht überfordern.
Osteoporose: Knochen brauchen Krafttraining
Beim Thema Osteoporose ist eine Botschaft besonders wichtig: Knochen brauchen Belastung. Sie reagieren auf Reize aus der Muskulatur und auf mechanische Beanspruchung. Deshalb arbeite ich – je nach individueller Situation – auch mit leichten Gewichten. Gut angeleitetes, angepasstes Krafttraining kann ein wertvoller Bestandteil sein, wenn es darum geht, Knochen, Muskeln und Haltung zu stärken.
Die wissenschaftliche Literatur unterstützt diesen Ansatz. Eine neuere Meta-Analyse bei älteren Menschen über 70 mit Sarkopenie (degenerative, altersbedingte Abbau von Skelettmuskelmasse, Muskelkraft und Muskelfunktion) zeigte positive Effekte von Krafttraining. Ein weiterer aktueller Review berichtet, dass Krafttrainingsprogramme bei Frauen mit Osteopenie oder Osteoporose positive Beiträge zur Knochendichte, unter anderem an Lendenwirbelsäule leisten können. Eine neuere Meta-Analyse zu älteren Erwachsenen mit niedriger Knochenmasse kommt ebenfalls zu dem Ergebnis, dass Bewegung die Knochendichte an bestimmten Regionen verbessern kann. * (Quellen siehe Seitenende)
Häufig gestellte fragen
Wichtiger Hinweis:
Pilates Training ist ein Workout und ersetzt keine Diagnostik oder Therapie. Bei akuten orthopädischen Erkrankungen, Verletzungen, Entzündungen, Anfallserkrankungen, Atemwegs- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie in der Schwangerschaft ist eine Teilnahme nur nach vorheriger ärztlicher Abklärung möglich.
QUELLEN
*Quellen zum Nachlesen:
Fernández-Rodríguez, R.; Álvarez-Bueno, C.; Ferri-Morales, A.; Torres-Costoso, A.; Pozuelo-Carrascosa, D. P.; Martínez-Vizcaíno, V.: „Pilates improves physical performance and decreases risk of falls in older adults: a systematic review and meta-analysis“, in: Physiotherapy, Bd. 112, September 2021, S. 163–177, DOI: 10.1016/j.physio.2021.05.008. (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov)
Peng, D.; Zhang, Y.; Wang, L.; Zhang, S.: „Effects of over 10 weeks of resistance training on muscle and bone mineral density in older people with sarcopenia over 70 years old: A systematic review and meta-analysis of randomized controlled trials“, in: Geriatric Nursing, Bd. 60, November/Dezember 2024, S. 304–315, DOI: 10.1016/j.gerinurse.2024.09.016. (pubmed.ncbi.nlm.nih.gov)
Ma, J.; Wen, J.; Qiu, Y.; Wang, Y.; Liu, T.; Xiao, Q.; Zhang, D.; Zhao, Y.; Lu, Z.; Li, J.; Yu, L.; Zhang, X.; Sun, Z.; Wang, Q.: „The regional impact of exercise on bone density in older adults: a meta-analysis with molecular mechanism insights“, in: Geriatric Nursing, Bd. 65, September/Oktober 2025, Art. 103451, DOI: 10.1016/j.gerinurse.2025.103451. (sciencedirect.com)
Sodré, T. S. de S.; Salustiano, G. C. P.; Silva, M. da; Meireles, A. S.; Santos, L. de M.; Linhares, D. G.; Vale, R. G. de S.: „Chronic effects of resistance training in women with low bone mineral density associated with medication use: a systematic review“, in: Journal of Gerontology and Geriatrics, Bd. 73, Nr. 2, 2025, S. 46–54, DOI: 10.36150/2499-6564-N833. (jgerontology-geriatrics.com)
